Von Drachen und Schafen, Tschakka Lakka, Ugo, Office 21

Wir spielen wieder.  Die Champions League auch.  Im Hintergrund des Spielezimmers müht sich tonlos das Leichtgewicht Schalke gegen das Schwergewicht Real Madrid, leider(?) ohne Erfolg.  Im Vordergrund läuft es umgekehrt: 4 große Jungs (wir) arbeiten sich an 4 spielerischen Leichtgewichten ab – und auch hier läuft’s nicht immer glatt.

Teilnehmer: Stefan, Matthias, Ludger, Jerry
Gespielt wird bei: Jerry


1.Von Drachen und Schafen von Nathanael Mortensen, erschienen bei KOSMOS

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Gewinner: Jerry vor Stefan, Ludger, Matthias

Erster Eindruck: Einfaches Kartensammelspiel. Wir haben Multifunktionskarten, die auf der Vorderseite Siegpunkte oder Aktionen beeinhalten und auf der Rückseite als Geld in Form von bunten Schafen fungieren. Damit spielen wir den üblichen Stiefel runter: Karten ziehen, Karten auslegen, Karten bezahlen. Repeat. Die Aktionen haben im Großen und Ganzen den altbekannten „nimm dies!“ Charakter (Karten stehlen, Karten ziehen, jemanden Aussetzen lassen usw.). Spielt sich brauchbar runter, enthält aber nichts wirklich Innovatives. Bemerkenswert ist zumindest die wirklich toll gestaltete Kartengrafik. Leider ist Hubert nicht dabei, um zu prüfen, ob die die Karten auch bei Farbenblindheit funktionieren. Insgesamt: schön gestaltete, aber altbekannte Meterware.


2. Tschakka Lakka von Rüdiger Dorn, erschienen auch bei KOSMOS

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Gewinner: Abgebrochen (zu dem Zeitpunkt liegt Matthias deutlich vorne)

Erster Eindruck:Wir versuchen, mit einer Hand voll winziger Farbwürfel die auf dem Brett liegenden Ressourcen zu erwürfeln. Das Ganze hat ein wenig „Can’t Stop“ Charakter, denn man darf so lange weiterzocken, wie man noch Würfel verwenden, sprich rauslegen kann. Der Drill ist also: würfeln, rauslegen, würfeln, rauslegen bis ich entweder zufrieden mit den abgesahnten Punkten bin (yay!) oder nicht mehr rauslegen kann und komplett leer ausgehe (buh!). Etwas bizarr wird es dann mit der Spieldauer.  Auf der Schachtel ist das Spiel mit 20-30 Minuten angegeben, aber bei uns zieht und zieht es sich. Vielleicht sind wir zu doof, den Plan zügig abzugrasen; wahrscheinlicher ist aber, dass wir für ein Spiel dieser Gewichtsklasse viel zu taktisch spielen.  So brechen wir nach ca. 45 Minuten ab, weil es einfach nicht voran geht. Zurück bleibt Ernüchterung. Offenbar sind wir nicht die Zielgruppe für dieses Spiel.


3. UGO! von Ronald Hoekstra, Thomas Jansen, Patrick Zuidhof nochmal bei KOSMOS

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Gewinner: Ludger vor Jerry, Matthias, Stefan

Erster Eindruck:
Der erste Eindruck ist eigentlich der n-te Eindruck dann UGO! war schon öfter auf dem Tisch. Sehr schönes Stichspiel. Die Idee, dass man gewonnene Stiche erst mit Bauernplättchen „freischalten“ muss, macht immer wieder Freude.


4. Office 21 von Guan Choh Huang (Künstlername „Jacky Huang“) erschienen bei Swan Panasia / Smiling Monsters

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Gewinner: 1x Stefan, 1x Jerry, 1x Matthias

Erster Eindruck: Black Jack mit Ereigniskarten. Steht in der Regel.  Ist aber Quatsch, denn beim Black Jack weiss ich ja nicht, was für eine Karte als nächstes kommt.  Wohl eher: Bis 21 zählen mit nummerierten Ereigniskarten.  Also: Wir spielen Punktekarten auf den Tisch und versuchen als erste, auf 21 Punkte oder nahe dran zu kommen. Jeder Karte hat (schon wieder) eine Doppelfunktion nämlich einen Punktwert und eine Aktion (die in aller Regel Chaos auf dem Tisch stiftet). Da werden Karten geklaut, getauscht, zerstört, deaktiviert oder auch mal die gesamte Wertung auf den Kopf gestellt.  Das Spiel ist bewusst sprachneutral gestaltet, leider verwirrt die Ikonografie auf den Karten, was immer wieder zu Lasten des Spielflusses geht.  Das sonstige grafische Design ist aber zumindest mal was Neues und sieht ein wenig aus, als seien Figuren aus South Park in eine Minecraft Welt geraten. Alles in allem: Chaotisch.

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3 Gedanken zu “Von Drachen und Schafen, Tschakka Lakka, Ugo, Office 21

  1. Wir haben Tschakka Lakka an einer Stelle falsch gespielt: Man darf in einem Zug so viele gleichfarbige Würfel wie gewünscht an EINER Schatzkammer anlegen. Macht das Spiel etwas schneller, aber verändert es wohl nicht gravierend.

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