Kraftwagen, Viva Java

Spiel in den Mai statt Tanz in den Mai.

Gespielt wird bei: Jerry

Teilnehmer: Philippe, Stefan, Jochen, Jerry


1. Kraftwagen von Matthias Cramer, erschienen bei BlackFire

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Erster Eindruck:

Wie sind Pioniere des Automobilbaus. Jeder Spieler hat eine Werkstatt in der wir Karosserien und Motoren entwickeln. Aus diesen bauen wir dann entweder Wagen, die wir zum Verkauf anbieten oder bestücken ein Rennauto, um es auf der Piste gegen die Boliden der Mitspieler antreten zu lassen. Punkte gibt es für alles mögliche: Erfolge im Rennen, Erzielen hoher Verkaufpreise oder das Erreichen technischer Meilensteine. Nachdem man das große, aber doch ausreichend übersichtliche Spielbrett und den Ablauf verstanden hat, geht es recht flüssig von der Hand: Aktionspöppel weitersetzen, Aktion ausführen, nächster Spieler. Mögliche Aktionen: Technik verbessern, Motor bauen, Karosserie bauen, Rennen fahren, Kunden anwerben. „Kraftwagen“ ist eines dieser Spiele, bei denen man immer mehr will als man machen kann und bei dem erratisches Spiel bestraft wird. Zumindest für den aktuellen Durchgang sollte man einen Linie haben, der man konsequent folgt: will ich mich auf’s Rennen konzentrieren? Will ich Boliden mit fetten Motoren bauen? Oder doch eher Billigautos? Großartig ist die Optik des Spiels: die Autoplättchen zeigen echte, historische Vorbilder, auf den Technikkarten erblickt man wahre Autopioniere wie Gottlieb Daimler oder Ferdinand Piëch  …ähh…Porsche. Auch das Spielbrett ist übersichtlich und klar gestaltet. Ingesamt ein interessantes, gut funktionierendes Spiel.

Sieger: Jerry


2. VivaJava von T. C. Petty, III, erschienen bei Pegasus

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Erster Eindruck:

VivaJava kommt im Orginal von einem kleinen US Publisher mit dem sympathischen Namen Dice Hate Me und ist (ta-daa!) ein Würfelspiel.

Spezialwürfel sind toll und voll im Trend: Nations Würfelspiel, Roll for the Galaxy, Zombie und Martian Dice, D-Day-Dice usw. usf.  Und hier nun: Kaffeewürfel. Mit diesen würfeln wir uns Kaffeemischungen zusammen und treiben gleichzeitig die Entwicklung von Sonderfähigkeiten voran, die uns das Spiel leichter machen.  EIn Zug ist grundsätzlich einfach: Würfeln, ggf. Würfel manipulieren und dann entscheiden: Will ich mit dem Ergebnis meine Sonderfähigkeiten ausbauen oder nutze ich sie, um eine der beiden Kaffeemischungen zu rösten und damit Punkte zu machen?  Mischungen gibt es genau zwei: eine, die verschiedene Würfel braucht und eine, die identische Würfel benötigt. Zudem kann man sich an den Röstaktionen eines Mitspielers beteiligen und so auch dann Punkte holen, wenn man nicht dran ist.  VivaJava sieht gut aus (tolles Cover!) und macht neugierig. Aber: einem wirklich befriedigendem Spielerlebnis ist leider die Regel vor.  Bei mindestens einem, zentralen Mechanismus (rote Würfel & Phase „Aktivieren“) ist es uns nicht gelungen herauszufinden, wie dieser korrekt funktioniert.  Was schade ist, denn das Spiel hinterliess keinen negativen Eindruck, eher einen verwirrenden.  Muss mit korrekten Regeln (aber welchen?) nochmal gespielt werdem.

Sieger: Jerry

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