Samurai, Broom Service

Und nochmal mit Texten von Stefan 🙂

Teilnehmer: Philippe, Stefan, Hubert, Jerry

Gespielt wird bei: Jerry


1. Samurai von Reiner Knizia, erschienen bei Hans im Glück

Wieder ein Oldie auf dem Tisch, diesmal Samurai (1998) von Hans im Glück, das gerade vor einer Neuauflage steht. Noch immer sind Material und der Spielplan eine Augenweide, der Spielablauf ist eingängig. Wir platzieren unsere zufällig gezogene Einflusschips neben Städten, um bei deren kompletten Umzingelung dort die meisten Wertungspunkte zu haben. Die gibt es in drei Sorten für die drei verschiedenen Spielsteine. Die Schlusswertung ist dem Autor gemäß knizianisch: Wer in keiner der drei Figurensorten eine Mehrheit hat, ist raus. Alle anderen punkten nur mit den Figuren, mit denen sie keine Mehrheit bilden. Also: Gleichmäßig sammeln.

So hübsch sich das spielt, so übersichtlich sind die Möglichkeiten. Das langgestreckte Spielbrett mit seinen Inseln zerfällt bald schon in Interessengebiete, in denen man nicht mehr mitmachen muss. Dennoch bieten sich beim Einsetzen der Sonderplättchen und der Plättchen, die man zusätzlich spielen darf, einige hübsche Fallstricke für Unachtsame. Wir haben trotz der guten Grafik erstaunlich viel übersehen.

Fazit: Der Spielzeiz ist in Ordnung, allerdings merkt man Samurai an, dass einige Jahre seit der Veröffentlichung ins Land gegangen sind. Rein spieltechnisch. Optisch, wie gesagt, weiterhin sehr schön.

Sieger: Stefan aufgrund der Tie-Break-Regelung


2. Broom Service von Andreas Pelikan und Alexander Pfister, erschienen bei alea

Danach ging es weiter mit Broom Service, zwei Tage zuvor als neues Kennerspiel des Jahres ausgezeichnet. Auch hier gibt es einen Vorgänger, Wie verhext (2008). Der Kernmechanismus der Bedienpflicht ausgespielter Karten und der Effekt, eine mutig gespielt Rolle dem Vornesitzenden abnehmen zu können, bleiben. Durch das neue Spielbrett lassen sich die Optionen der Mitspieler aber besser erahnen – glaubt man jedenfalls.

Fazit: Weiterhin ein Klassespiel, das aufrgund der Straffung der Spielrunden und der Abläufe weiter gewonnen hat.

Sieger: Wetterhexe Philippe – durch eine unanständige 20-Punkte-Wertung wegen der eingesammelten Blitze.

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