Star Wars Zeugs und Blue Moon City

Erfreulicherweise haben wir mit satt sieben Leuten wieder eine Teilnehmerschwemme, so dass wir erneut zwei Runden aufsetzen können.


Die Dreierrunde:

Dabei sind: Jochen, Stefan, Jerry

Gespielt wird bei: Jerry


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Star Wars 7 wirft seine Schatten voraus; irgendwann kurz vor Weihnachten wird uns Disney mit dem neuesten Teil der Saga beglücken. Allzuviel ist über den neuesten Film noch nicht bekannt außer ein, zwei Teaser Trailern und einer spärliche Handlungszusammenfassung. Praktisch: Die Handlung spielt 30 Jahre nach Ende von „A New Hope“, so dass man den sichtlich gealterten Harrison Ford nicht noch teuer per CGI verjüngen muss.

Vom Film zum Spiel: Star Wars ist eine Gelddruckmaschine. Jedenfalls für LucasArts (bzw. heute Disney). Im Brettspielbreich gibt es Dutzende von lizensierten Produkten, die sich an den Erfolg der Franchise dranhängen wollen, davon die meisten allerdings billig hingeramschte Abklatsche bekannter Klassiker. Bei BGG finden sich lang über 50 davon, unter anderem die unvermeidlichen Star Wars Risiko, Monopoly, Stratego, oder Schiffe Versenken. Aber auch Spiele, wo man Weltraumrebellionen und Lichtsäbelduelle weniger verorten würde wie Star Wars Qwirkle oder Star Wars Carcassonne. Und am grellsten sind natürlich schräge Cross-Over-Titel wie das Angry Birds Star Wars: Jenga Death Star Game. Aus Vielspielerisicht richtig gute Star Wars Spiele sind eher rar. Fantasy Flight Games hat da die Nase vor mit Titel wie Imperial Assault oder X-Wing, wobei aber auch diese zumeist Neuimplementierungen existierender Systeme sind (hier: Descent und Wings of War).

Ravensburger stürmt nun schon mal etwas vor und wirft für’s Weihnachtsgeschäft vorausschauend die ersten Titel in den Ring. Dumm nur, dass Bildmaterial des neuen Films rar ist. Also behilft man sich und recycled fröhlich pfeifend die bekannten Figuren aus den antiken Teilen 4-6. Ob das im Hype des siebten Films dann bei den Kunden so gut ankommen wird, bleibt abzuwarten.


1. Star Wars – Die große Würfelrebellion von Reiner Knizia, Ravensbuger 2015

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Vier Würfel würfeln. Würfel (soweit passend und sinnvoll) in Reihen eines Tableaus einsetzen. Wenn eine Reihe voll ist, Belohnung nehmen. Belohnungen sind Siegpunkte oder Heldenfiguren, die uns zukünftiges Komplettieren von Reihen erleichtern. Wenn alle Reihen auf einem Tableau voll sind, nächste Reihe nehmen. Sechs Tableaus vollmachen. Höchste Punktestand gewinnt. Das ist schnell erklärt, schnell gespielt und für die Zielgruppe (Wenigspieler ab 10 Jahre) ausreichend. Es kommt sogar zeitweilig Spielspaß auf. Trotzdem gibt’s im Bereich Würfel-Einsetzspiele deutlich spannendere Titel wie z.B. Discoveries oder Ciub.

Gewinner: Jerry


2. Star Wars – Duell der Mächte von David Parlett, Ravensburger 2015

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Hol’s der Geier reloaded: Jeder Spieler hat Rebellenkarten mit den Werten 1-8. Jede Runde Zug wird eine Schurkenkarte  (bringen Punkte) in die Mitte gelegt. Alle legen gleichzeitig und geheim eine Rebellkarte auf den Tisch.  Aufdecken, höchstwertiger Rebell kriegt den Bösewicht. Neu gegenüber Hol’s der Geier: Das Erobern mehrere Schurken gleichen Werts bringt fette Boni und macht es im Laufe des Spiels auch interessant, sich niedrige Schurkenkarten zu schnappen. Macht Spaß wenn man das Hol’s der Geier Prinzip mag. Ich mag’s nicht. Mentale Notiz: Hier fehlt noch ein zweideutiger Gag, der irgendwas mit „Leia kriegt den Schurken“ zu tun hat.

Gewinner: Jochen


3. Blue Moon City von Reiner Knizia, Kosmos 2006

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Grafisch opulentes Einsetzspiel. Karten ziehen, Karten ausspielen,um an Orten zu bauen. Wenn Ort komplett bebaut, Kristalle kassieren. Mit Kristallen an gemeinsamen Monument bauen. Wer als erster fünf Monumenteile gebaut hat, gewinnt. Spielt sich flüssig runter mit genug interessanten Entscheidungen. Von der Gestaltung her ein Knaller.

Gewinner: Stefan


Die Viererrunde:

Mangels Spielbericht nur die Ergbnisse für’s Protokoll 🙂

Dabei sind: Hubert, Ludger, Tom, Philippe

Gespielt wird bei: Philippe


1. Istanbul von Rüdiger Dorn, Pegasus 2014

Gewinner: Tom


2. Splendor von Marc André, Asmodee/Space Cowboys 2014

Gewinner: Tom

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