Orleans, Fleet Wharfside

11.11! Tätää, tätää, tätää!

Der arme Stefan liegt krank hernieder, also müssen wir uns ohne ihn vergnügen. Neu und toll: eine deluxe Stoffbespannung für den Spieltisch. Nie wieder abgebrochene Fingernägel bei dem Versuch, Spielkarten von der stahlglatten Oberfläche aufzunehmen. Yeah!

Dabei sind: Philippe, Jochen, Hubert, Jerry

Gespielt wird bei: Jerry


1. Orleans von Reiner Stockhausen, dlp games 2014

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Schon zum vierten Mal taucht Orleans in diesem Blog auf; was angesichts der harten Spielekonkurrenz als Qualitätszeichen gewertet werden darf. In dieser Runde spielt Jochen auf Bauern und Rohstoffplättchen, Hubert auf Zahnräder, Jerry mal wieder auf Universitätsleiste und Häuser und Philippe auf einen Mix von allem.

Meine Meinung: Das Bewegen auf dem Städtebrett mit dem Bauen von Handelshäusern sowie das Abgreifen der Personenplättchen ist extrem wichtig und darf auf keinen Fall vernachlässigt werden, weil die Siegpunktausbeute des dortführenden Spieler sonst am Ende einfach zu krass ist.

Jerry darf sich leider mal wieder fast ungestraft ausbreiten und hat hinterher mit 9 Häusern und 5 Personen einen Wertungsmulktiplikator von 14, weit vor dem nächstplatzieren Hubert und Jochen mit 6er Multiplikator. So endet das Spiel schließlich mit 151 – 120 – 116 – 110 Punkten recht deutlich.

Gewinner: Jerry vor Hubert, Philippe, Jochen


2. Fleet Wharfside von Ben Pinchback und Matt Riddle, Gryphon Games 2015

Fleet Wharfside sieht aus wie Fleet, hat eine Box wie Fleet und kommt von den gleichen Autoren wie Fleet. Ist aber ein ganz anderes Spiel. Während Fleet ein knallhartes Wirtschaftsspiel ist, handelt es sich bei Wharfside um ein schnelles, eher lockeres Kartensammelspiel, das in phasenweise an Zug um Zug oder Royal Flush erinnert.

Wir sammeln Fischkarten mit den aus Fleet bekannten Arten, um damit Auftragskarten zu erfüllen. Jeder Auftrag fordert 3-5 Fische, die wir nach und nach unter die Karte legen. Sind alle Fische gesammelt, ist der Auftrag erfüllt und bringt Siegpunkte. Allzu schnell wollen wir unsere Aufträge aber nicht erfüllen, denn solange ein Auftrag noch offen vor uns liegt, verleiht er uns Sonderaktionen wie zusätzliche Karten oder flexibleres Ablegen. Anstatt bestehende Aufträge zu bedienen, können wir (ebenfalls mit Fischkarten) auch neue Aufträge erwerben, wobei wir versuchen, einen für uns günstigen Mix aus Sonderaktionen zu bekommen.

Die Parallelen zu Zug um Zug oder Royal Flush liegen im Renncharakter des Spiels. Wir müssen stets balancieren, wann und welche Karten wir nachziehen und wie schnell wir unsere Aufträge bedienen. Das ist flott gespielt und nach 20-30 Minuten beendet. Am Ende fällt der Punktestand mit 48-45-44 für die drei Führenden knapp aus, nur Hubert trödelt zu lange auf dem Fischmarkt herum, und segelt mit 38 Punkten nach Hause.

Fazit: Schneller, klar strukturierter Absacker mit Renncharakter und genug interessanten Entscheidungen, um auch langfristig attraktiv zu bleiben.

Gewinner: Jerry vor Jochen, Philippe, Hubert

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