Roll for the Galaxy, Kerala

Essen wirft seine Schatten … ähhh … sein glänzendes Licht voraus in Gestalt von etlichen Neuheiten, die in den nächsten Wochen aufschlagen werden. Momentan herrscht aber noch Flaute, also ist es Zeit, ein paar beliebte Schätzchen rauszuholen. Daher heute statt ausführlicher Beschreibungen nur zwei kurze Session Reports.


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Roll for the Galaxy wird, jüngst auf Deutsch erschienen, allseits gefeiert. „Zu Recht!“, rufen die Mittwochsspieler, die sich das Teil schon letztes Jahr gleich zwei Mal zum Release auf Englisch zugelegt hatten. Stefan, der alte Germanist, konnte dann aber nicht die Füße still halten, hat seine US Ausgabe vertickt und sich dafür die dt. Version zugelegt. Diese kam heute in unsere Runde zum ersten Mal auf den Tisch. Mit Matthias war zudem ein Mitspieler dabei, der RftG zum ersten Mal spielte.

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Die Runde verlief wieder einmal variantenreich: Matthias setzte auf teure Welten und Technologien, Stefan auf massiven Siegpunktaufbau durch das Liefern gelber Alien-Waren und Jerry auf eine Mischung aus beidem. Am Ende gewinnt Stefan mit 49 Punkten (davon 27 durch SP-Chips!) vor jeweils 43 Punkten bei Jerry und Matthias (Respekt: mehr als 40 Punkte im ersten Spiel ist eine satte Leistung).

Es bleibt dabei: Roll for the Galaxy ist ein Topspiel, das seine 9er bis 10er Wertung (BGG/Spielbox) verdient und faktisch alle kleineren Schwächen von Race for the Galaxy ausbügelt. Dass die feine Erweiterung „Ambition“ demnächst auch auf Deutsch erscheinen soll, kann alle Besitzer der hiesigen Version nur freuen.


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Für Kerala hatten wir im März einen Platz auf den SdJ Listen prognostiziert. Dazu ist es nicht gekommen. Leider. Denn das Spiel bleibt auch nach wiederholten Partien ein Erfolg in unseren Runden. Es besticht durch einen elegante Spielmechanismus, der trotz seiner Übersichtlichkeit und Einfachheit reichlich Platz für interessante Entscheidungen lässt. Zudem skaliert es hervorragend in unterschiedlichen Spieleranzahlen und kann sowohl vom Profizocker als auch von Lieschen Müller Normalspielerin mit Freude und Herausforderung gespielt werden. Warum die Jury es links liegen gelassen hat, werden wir wohl nie erfahren.

Fürs Protokoll: Zum zweiten Mal an diesem Abend schneidet Matthias bei einem für ihn neuen Spiel vortrefflich ab und gewinnt mit 57 Punkten vor Stefans 55. Jerry stinkt mit 48 Punkten ab und ist mit zwei letzten Plätzen die dumme Wurst des Abends.


Dabei waren: Stefan, Matthias, Jerry

Gespielt wurde bei: Jerry

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