Word Slam (Kosmos Neuheiten Teil 4)

Nach „EXIT“ (Note 1-), Luther (Note 3-) und „Mit List und Tücke (Note 2+) bildet „Word Slam“ den Abschluss des heutigen KOSMOS Marathons. Auf dem Menü steht mal wieder ein Erklärspiel, ein Prinzip, das wird in Titeln wie Pictionary, Activity, Identik schon in etlichen Varianten (Reden, Malen, Gestikulieren, Puzzlen) gesehen haben.

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Grundidee wie immer: einer kennt einen Begriff und versucht, diesen den anderen zu erklären. Bei „Word Slam“ läuft das in einem gleichzeitigem Team-gegen-Team-Wettbewerb: jedes Team hat einen Erklärer und 1 oder mehr Ratefüchse. Beide Erklärer müssen dabei den gleichen Begriff umschreiben und das Team, das den Begriff zuerst rät, gewinnt die Runde.

Natürlich hat jedes Ratespiele seine eigenen Einschränkungen, um es dem Erklärbären nicht zu simpel zu machen. Bei Word Slam, darf der Erklärer nicht selbst reden, sondern muss seine Begriffe aus einem vorgebenen Kartenset entnehmen, in dem sich Hauptwörter, Verben, Adjektive und Präpositionen („neben/vor/unter..“) finden. Natürlich spielen beide Teams mit den gleichen Karten. Der Erklärer stellt seine Tipps also in Form von Karten auf, die nur das eigene Team zu Gesicht bekommt. Für die Ratefüchse lohnt es sich aber, die Ohren zu spitzen und zu lauschen, was das gegenerische Team so tippt, denn vielleicht kommt über diesen Kanal ja der entscheidende Hinweis.

Was könnte das sein?
Was könnte das sein?

Das Umschreiben der gesuchten Begriffe stellt sich in der Praxis dann auch als deutlich trickreicher heraus, als zunächst vermutet, denn die Karten statten uns quasi mit einem sehr eingeschränkten Wortschatz aus, was eine wirklich nette Idee ist. Zudem ist es enorm wichtig, Begriffskarten nur sorgfältig und in passender Reihenfolge aufzustellen. Zu viele Karten sollten man auf keinen Fall raushauen, denn das schafft nur Raum für wildeste Spekulationen und Fehlannahmen.

Und das?
Und das?

Trotzdem zündet Word Slam in unserer Viererrunde nicht. Nur selten schaffen es die Ratefüchse, die gesuchten Begriffe zu erkennen und immer wieder kommt es zu deutlichen Pausen, während der Erklärbär immer und immer wieder durch die Kartenstapel blättert in der Hoffnung, doch noch das eine, passende Schlüsselwort zu finden. Fairerweise muss man aber auch sagen, das vier Spieler vermutlich nicht die Idealbesetzung für dieses Spiel ist, denn wenn man pro Team nur einen Ratefuchs hat, kann dieser schnell mal auf die falsche Fährte kommen.

Fazit: Die Grundidee, Dinge unter Einschränkung des Wortschatzes umschreiben zu müssen ist reizvoll, hat in der Praxis unsere Runde aber nur eingeschränkt funktioniert. Mit einer Note von „3+“ schließen wir den KOSMOS Neuheitenbogen damit ab,

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