EXIT – Die verlassene Hütte

Heute kam zum dritten Mal eines der EXIT Spiele von Kosmos auf dem Tisch. Nach dem Promo-Spiel und dem „Geheimen Labor“ stand heute „Die verlassene Hütte“ auf dem Programm.

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Bislang hatten wir alle EXIT/Escape Spiele in der Mittwochsrunde gezockt, die durch die Bank aus erfahrenen Vielspielern und eher analytischen Typen besteht. In die verlassene Hütte wagte sich dagegen (neben mir) ein Team aus drei Gelegenheitsspielern, die zum allerersten Mal mit diesem Spielprinzip in Kontakt kamen.

Ich selbst habe mich in diese Runde gezielt zurückgehalten, sprich, nur die Grundlagen erklärt und mich ansonsten eher in eine passive Beobachterrolle zurückgezogen. Der Unterschied zu den erfahrenen Zockern wurde schnell sichtbar: die offenen Aufgabenstellungen, bei denen nicht sofort klar ist, was überhaupt zu tun ist, waren ungewohnt und führten zu anfänglicher Verwirrung. Auch das Material wurde nicht mit der gebotenen Sorgfalt gesichtet sondern zunächst nur flüchtig überflogen. Das ist bei EXIT natürlich keine gute Idee, denn wenn man Hinweise oder womöglich ganze Seiten im Spielbuch übersieht, wandeln sich manche Rätsel von „einfach“ nach „hammerhart“.

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Und so kam es wie es kommen musste: die Gruppe lief früh in die erste Sackgasse und musste so recht schnell das erste Hilfekärtchen befragen. Und bei diesem einen Kärtchen sollte es nicht bleiben, insgesamt 6 Mal wurde letztendlich nachgeholfen.

Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch, denn so nach und nach spielte sich die Gruppe warm und so wurde das Rätseltempo nach hinten hin immer höher. Insgesamt 11 Rätselschritte bietet „Die verlassene Hütte“ von denen einige schlichtweg als sehr cool bezeichnet werden müssen. In Summe haben wir dann knapp unter 100 Minuten gespielt und uns zusammen mit den 6 benötigten Tipps eine müde 2-Sterne-Wertung verdient (die Mittwochsrunde hatte eine 9er Wertung). Als kleine Schwachstelle wurde angesehen, dass das Spiel leidet, wenn nicht alle Spieler und Spielerinnen gleichermaßen Einblick in das Material bekommen. Wie bei den anderen Spielen dieses Genres gilt: mit mehr als 4 Leuten braucht es schon eine sehr disziplinierte Gruppe, idealerweise ohne Brillenträger 😉

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Das Fazit am Ende fiel aber dann erneut sehr positiv aus: allen hatte es Spaß gemacht und alle würden gerne eine weitere Folge von EXIT spielen. Eine Mitspielerin gestand halb lachend, halb entsetzt, dass sie das Zerschneiden von Karten doch leicht traumatisiert hätte („kaputtmachen kann ich nicht so gut haben“). Alle waren sich aber einig: jetzt wissen wir, worauf’s ankommt, was man beachten muss und wo Stolpersteine liegen könnten. Damit kommt Teil 3 „Die Grabkammer des Pharao“ auf die Kaufliste fürs nächste Großspielen.

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